Glossar

Asian Handicap (kurz AHC)

Der Unterschied des Asian Handicap zum „normalen“ Handicap ist der, dass es kein Unentschieden zum Tippen gibt. Sollte das Spiel aufgrund eines „ganzen“ Handicaps (+1 oder +2) doch unentschieden ausgehen, so werden die Einsätze zurückgezahlt

Back

Den Begriff „back“ ist in erster Linie für das Wetten bei Wettbörsen relevant. Man setzt („backed“) auf den Spielausgang. D.h. backed man im Spiel FCB gegen den HSV den FCB, so muss der FCB auch gewinnen, damit die Wette gewonnen ist. Alternativ lässt sich der FCB auch „layen“ (Lay). Das bedeutet man wettet gegen den FCB. Um die Wette (lay FCB) zu gewinnen muss das Spiel nun mit einem Sieg des HSV oder einem Unentschieden ausgehen.

Bankroll

Bezeichnet das Vermögen, das ein Wetter zum Wetten zur Verfügung hat. Die Bankroll sollte im Idealfall vom restlichen Vermögen getrennt sein und ausschließlich zum Wetten verwendet werden (s.a. Money-Management).

Bookie

= Wettanbieter

Double

Eine Kombination aus zwei verschiedenen Wetten auf ein oder mehrere Spiele. Beide Wetten müssen gewonnen werden um das Double zu gewinnen. Beim Double multiplizieren sich die Einzelquoten. Eine weitere Aufstockung auf drei oder mehr Wetten in der Kombination ist möglich (s.a. Treble und Multibets).

Dreiwegewette

Auch 1X2 genannt. Auf jedes einzelne der drei möglichen Endergebnisse – Sieg Team1, Unentschieden und Sieg Team2 – kann gewettet werden.

Einzelwette

Bezeichnet die klassische Wette auf ein Spielergebnis. Steht im Gegensatz zum Double, Treble und Multibets.

Ergebniswette

Hier wird auf das exakte Spielergebnis gewettet; beispielsweise auf ein 2:0.

Free Bet

Wird als Promotion-Aktion von einigen Wettanbieter gelegentlich angeboten. Die Nutzungsbedingungen unterscheiden sich gelegentlich etwas. Im Prinzip handelt es sich bei einer Free-Bet jedoch um eine Wette, für die man im Falle des Verlusts den Einsatz zurück bekommt. Aktuelle Informationen findest Du in unserer Rubrik News/ Anbietervergleich??

Handicap

Die Bedingungen werden für ein Team negativ (oder positiv) geändert. Das bedeutet, dass ein Team in der Regel ein oder mehrere Tore Rückstand oder Vorsprung bekommt. Schaue hierzu auch in der Rubrik „Wettarten/Worauf kann ich wetten“

Head-to-Head (H2H)

Kopf zu Kopf bzw. Spieler gegen Spieler. H2H wird meist im Zusammenhang mit Statistik verwendet, wenn es darum geht wie zwei Spieler (oder Mannschaften) statistisch in der Vergangenheit gegeneinander performt haben.

In-Play

Wird häufig für Live-Bets gebraucht. Hier wird während des Spiels gewettet. In-Play-Quoten ändern sich oft schnell. Dadurch können für den Wetter lukrative Quoten entstehen.
Auf der anderen Seite gilt es insbesondere bei In-Play-Wetten einen „kühlen Kopf“ zu bewahren, die Begegnung und die angebotenen Quoten rational zu betrachten und sich nicht zu sehr in das Geschehen und vor allem die Wetten hinein zu steigern.

Kelly-System

Auch Kelly-Criterion. Bezeichnet ein Money-Management-System, bei dem sich der Einsatz in höchstem Maße an der Edge auf eine Quote errechnet. Für weitere Informationen lies unseren Artikel „Money-Management“ in der Rubrik „Tipps und Tricks“.

Kombi-Wette

Die Fortsetzung der Doubles und Trebles. Bei Kombi-Wetten können nahezu beliebig viele Wetten miteinander kombiniert werden. Die Quoten multiplizieren sich. Um die Kombiwette zu gewinnen müssen alle einzelnen Wetten gewonnen werden.

Langzeitwette (strategisch…)

Bei einer Langzeitwette wird z.B. vor Beginn eines Turnieres auf einen Sieger getippt. Beispielsweise vor einer EM wird auf EM-Sieg Deutschland getippt. Langzeitwetten verfolgen oft strategische Ziele. Besonders deutlich wird dies bspw. im Tennisbereich. Hier haben erweiterte Favoriten z.B. vor dem Start der US Open oft schon eine hohe zweistellige Quote. Sollte die Langzeitwette gut laufen und der Tipp es im Turnier weit schaffen, eröffnet sich die Option relativ hohe Beträge auf die (meist favorisierte) Gegenseite zu setzen und die Langzeitwette somit strategisch zu nutzen. Die hohe Quote lässt sich also oft besser durch „Gegenwetten“ realisieren als durch Abwarten und Hoffen auf den tatsächlichen Turniersieg. Hätte man beispielsweise auf Spielerin X vor Turnierbeginn 2Einheiten bei einer Quote von 75 auf den Turniersieg gesetzt, so könnte man im Finale bspw. 100Einheiten auf ihre Gegnerin Spielerin Y bei einer 1,3er Quote setzen. Gewinnt X das Spiel, so beträgt der Gewinn 2×75-2-100=48Einheiten. Gewinnt Y, so beträgt der Gewinn 100×1,3-100-2=28Einheiten. So kann man sich ein gutes Ergebnis sichern. Eine strategische Nutzung der Langzeitwette ist natürlich auch schon zu früheren Turnierzeitpunkten denkbar und unter Umständen sinnvoll.

Lay

s. Back

Liquidität

Auch aus dem Finanzbereich bekannter Begriff, der beschreibt wie viel Geldvolumen in einem (Wett)markt im Umlauf ist. Bei sehr kleinen Märkten kann es schnell dazu kommen, dass im Prinzip zu wenig Geld im Markt vorhanden ist. Dies passiert bspw. bei eher unbekannten Sportarten oder in kleinen Turnieren oder unteren Ligen. Bei geringer Liquidität schwanken die Quoten schon bei kleinen Wetteinsätzen extrem.
Bei Wettbörsen kann es passieren, dass man nicht in der ursprünglich geplanten Höhe Einsätze tätigen kann, weil schlichtweg nicht genug Geld auf den anderen Spielergebnissen als Gegengewicht platziert ist.

Live-Wette

s. In-Play

Moneybookers

s. Skrill

Skrill (Moneybookers)

Skrill (Moneybookers) ist ein E-Geld-Institut (e-wallet) mit Firmensitz in Großbritannien für das Bezahlen im Internet. Moneybookers ermöglicht es ähnlich wie PayPal online Bezahlungen durchzuführen.

Money-Management

Ein gutes Money-Management ist unabdingbar um das Risiko zu streuen, die beim Wetten auftretende Varianz abzupuffern und damit langfristig Gewinne einzufahren. Lies den unseren kompletten Artikel zum Thema Money-Management in der Sektion „Tipps und Tricks“

Neteller

Neteller ist ein E-Geld-Institut (e-wallet) mit Firmensitz in Großbritannien für das Bezahlen im Internet. Neteller ermöglicht es ähnlich wie PayPal online Bezahlungen durchzuführen.

Nettogewinn

Der Netto-Gewinn ist der Reingewinn, der abzüglich des Einsatzes übrig bleibt. Er errechnet sich wie folgt: Einsatz*Quote – Einsatz. Beispielsweise bleibt bei einem Einsatz von 100 Euro auf eine Wette mit der Quote 1.5 ein Netto-Gewinn von 50 Euro. 100 Euro x Quote 1.5 – 100 Euro = 50 Euro.

Over

s. Überblick über die Wettarten

Paysafecard

ein elektronisches Zahlungsmittel, das nach dem Prepaid-Prinzip funktioniert. Hiermit kann bei vielen Anbietern eingezahlt werden.

Punter

Wird im Englischen oft für „Glücksspieler“ benutzt. Mittlerweile hat sich auch der Begriff „Professional Punter“ eingebürgert, der eher „Spekulant“ oder „Investor“ meint.

Single

Eine einzelne Wette (s. im Gegensatz dazu Multibet)

Tipster

Jemand, der im Sportwettenbereich aktiv ist.

Under

Under meint “weniger als”; es wird darauf gewettet, dass die Anzahl an Toren, Spielen, Körben, Runden etc. weniger als X beträgt (s.a. „Over“)

Underdog

Als Underdog wird häufig der Außenseiter einer Partie bezeichnet.

Unit

=Einheit. Das Unit-System ist eine Möglichkeit die eigene Bankroll zu managen. Zehn Units bilden dabei in der Regel einen Stack. Ein Ziel des Unit-Systems ist es die Varianz zu minimieren. s. Money-Management

Stack

s. Unit + Money-Management

Value-Betting

Value-Betting basiert im Prinzip auf der Subjektivität von Sportwetten. Es ergeben sich immer wieder Quoten, die die wirkliche Wahrscheinlichkeit eines Spielausgangs nur bedingt repräsentieren und somit unter Umständen „Value“ haben. Lies unseren Artikel „Value Betting“ zu diesem Thema.

Volatilität

Der Begriff Volatilität kommt aus der Finanzwelt und bezeichnet das Maß für das Gesamtrisiko einer Investitionsmöglichkeit. In der Statistik werden damit die Schwankungen von Zeitreihen bezeichnet

Wettbörse

Neben den klassischen Wettanbietern existieren auch sogenannte Wettbörsen. Hier schließen die User direkt untereinander Wetten ab, wenn User A auf Team 1 wetten möchte, dann muss es auch einen User B geben, der auf Team2 wetten möchte. Die Wettbörse tritt dabei als Vermittler auf und erhebt dafür Provisionsgebühren.

Wettkonto

Bei einem Wettanbieter eröffnet man ein Wettkonto, auf das man ein- und auszahlt und von dem die Wetteinsätze abgebucht und Gewinne gutgeschrieben werden.

Zweiwegewette

Wetten mit zwei Ergebnismöglichkeiten. Ein Unentschieden gibt es hier nicht. s.a. Asian Handicap (AHC).

Quote

Die Quote ist eine andere Abbildung für die prozentuale Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Ereignisses. Die Buchmacher versuchen diese Wahrscheinlichkeit für die einzelnen angebotenen Wetten möglichst exakt einzuschätzen. Über Quote*Einsatz kann der Wettende seinen Gewinn errechnen. Wettquoten werden wie folgt dargestellt:


((((SCREEN (so dargestellt: Rapid – Salzburg 2,00 – 3,25 – 3,40 bedeutet Eine (erfolgreiche) Wette auf Sieg Rapid multipliziert den Einsatz mit 2,00, Unentschieden mit 3,25, Sieg Salzburg mit 3,40)))))
- Quoten können unterschiedliches Format haben:
o Europäisch: in Dezimalstellen (z.B. 2,5). Der Nettogewinn lässt sich errechnen, indem man Quote mal Einsatz minus Einsatz rechnet.
o Britisch: in Bruchquoten. Dabei wird nur der Nettogewinn angezeigt. Der Nettogewinn ist damit Quote (z.B. 5/6) mal Einsatz. Den Bruttoauszahlungsbetrag erhält man, wenn man den Einsatz hinzu addiert oder indem man die Bruchquote mit 1 addiert.
o Amerikanisch: hier werden die Quoten immer mit einem Minus- oder einem Pluszeichen angegeben, wobei die Bezugsgröße immer 100Einheiten der entsprechenden Währung ist. Ein Pluszeichen sagt aus, dass der der darauf folgende Betrag mit einem Einsatz von 100Einheiten zu gewinnen ist. Ein Minuszeichen sagt aus, dass die darauf folgende Menge an Einheiten zu riskieren ist um 100Einheiten zu gewinnen.
? Beispiel 1: +200: mit 100 Einheiten können 200Einheiten gewonnen werden, das entspricht einer europäischen Quote von 3,0.
? Beispiel 2: -150: es müssen 150 Einheiten riskiert werden um 100Einheiten zu gewinnen, das entspricht einer europäischen Quote von 1,67.